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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 6. Dezember 2007 )
 
Pressemitteilung vom 22.Juni 2009 PDF Drucken E-Mail
Liberaler Campus warnt davor, den Bildungsstreit als einheitliche Meinungskundgebung zu verstehen

In dieser Woche, haben verschiedene linke Gruppen im Rahmen eines sogenannten „Bildungsstreiks“ bundesweit zu verschiedenen Aktionen aufgerufen. In München versammelten sich hierzu am 17. Juni Schüler und Studenten zum gemeinsamen Streik. Der Liberale Campus München warnt vor diesem undurchsichtigen Vorhaben und auch davor die Aktion als ein umfassendes Meinungsbild zu verstehen.
Betrachtet man die Teilnehmer genauer, so erkannt man, auch bundesweit, dass es sich hier nicht um eine repräsentative Masse handelt. Die geringe Anzahl von Studenten ist aus dem linken Lager, von Seiten der Schüler handelt es sich vor allem um solche, die für jede schulfreie Gelegenheit dankbar sind.
Fragwürdig hält der Liberale Campus München auch, dass es bundesweit keinen Verantwortlichen gibt, der sich für einen gewaltfreien Protest ausspricht.
Bereits zahlreiche Hochschulen wurden durch Studenten besetzt. Vorbild hierfür waren mitunter die gewaltsamen Schülerproteste in Berlin im vergangenen Jahr.
Zum bundesweiten Bündnis gehören nicht nur Antifa- Jungdemokratinnen/Junge Linke- oder Solid-Gruppen, sondern auch sinistere Vereinigungen wie etwa die „Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend“, „Geblockt“, „Assoziation Marxistischer Studentinnen“, „haltsmaulnazi“, „Revolution – communist youth movement“ oder eine „Widerstandsgruppe Worms-Wonnegau“.
Insbesondere die Linkspartei freut sich darüber, dass ihr Kurs der sozialen Unruhen von zahlreichen, mitunter eigentlich unpolitischen, Studenten mitgetragen wird. Durch die starke Rolle des SDS, der Studentenorganisation der Linkspartei, wird Einsatz für die Studenten suggeriert, ohne tatsächlich etwas für die Universitäten tun zu müssen.
Allerdings ist sich der Liberale Campus sehr wohl der momentanen Probleme im Bildungssystem bewusst! Wir rufen lediglich alle auf, ihre Energie konstruktiv zu verwenden, an Reformen zu arbeiten und Mitbestimmungsrechte wahrzunehmen. Die anstehenden Hochschulwahlen sind hierzu eine hervorragende Gelegenheit!
Die Zusage von 18 Mrd. Euro für Exzellenzinitiative, Hochschulpakt und den Pakt für Forschung und Entwicklung von Bund und Ländern ist nach den zahlreichen Bemühungen der letzten Jahre ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Wir sind zwar lange nicht am Ziel, aber so zu tun, als würde nichts getan, ist ignorant.
Den Universitätsbetrieb zu stören und sich in sozialen Unruhen von der Linkspartei vor den Karren spannen zu lassen halten wir für kontraproduktiv. Gerade Studenten sollten hier zum reflektierten Denken bereit sein und sich nicht als Spielball der Polemik diffamieren lassen.
Um die Bildung zu verbessern, genügt es nicht, den eigenen Verstand zu bestreiken!
Der Liberale Campus München bittet um eine differenzierte Betrachtung des Bildungsstreiks und dazu auf, aktiv und konstruktiv die bereits angefangenen Reformen mitzugestalten.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 23. Juni 2009 )
 
Pressemitteilung vom 01. Juni 2009 PDF Drucken E-Mail
„Bessere Bildung für alle“

Studiengebühren sollen die Lehre verbessern und Studenten eine bessere Ausbildung ermöglichen. Zwei Jahre nach der Einführung der so genannten „Campus-Maut“ spricht sich der Liberale Campus München im Gegensatz zum
öffentlichen Trend ganz bewusst für Studiengebühren aus. „Grundsätzlich halten wir Studiengebühren für sinnvoll, erkennen jedoch, dass wir uns noch in einem Optimierungsprozess befinden“, so Stefan Hermanns, Vorsitzender des Liberalen Campus München. Studiengebühren sollen dabei lediglich zur Verbesserung der Lehre dienen und nicht für Bau- und Sanierungsmaßnahmen verwendet werden, denn dafür ist weiterhin der Staat zuständig. Wichtig ist dem LCM festzuhalten, dass Studiengebühren auf keinen Fall den Staat von seiner Pflicht zur Bildung entbinden dürfen. Die Individuelle Ausbildung in Zeiten der Krise allein in staatliche Hand zu geben hält der LCM jedoch für fahrlässig.
Der Liberale Campus München spricht sich zudem für ein nachgelagertes Finanzierungsmodell aus. Hierbei sollen die Gebühren erst nach Abschluss des Studiums fällig werden. Dadurch soll vor allem die Sozialverträglichkeit verbessert werden, denn „Studiengebühren“, so Stefan Hermanns „sollen keine Selektion oder Abschreckung hervorrufen, sondern bessere Bildung für alle ermöglichen!“. Die Studiengebühren kann nach dem Studium dann jeder Individuell zurück bezahlen.
Der Liberale Campus München fordert zudem eine zweckgemäße Verwendung der Studiengebühren, die vor allem eine intensivere Betreuung der Studenten einschließt. Bisherige Modelle mit erweiterten Tutorenkursen sind hier ein guter Ansatz, genau wie der Ausbau des Fremdsprachenangebots.
„Dennoch begrüßen wir die Entwicklungen der letzten Monate. Insbesondere die Sozialverträglichkeit der Studiengebühren hat sich in eine positive Richtung entwickelt“, erklärt Stefan Hermanns. So wurde seit Amtsantritt von Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch die Verwaltungsgebühr in Höhe von 50 Euro abgeschafft und die so genannte Drei-Kinder-Regel durch eine Zwei-Kinder-Regel erweitert.
„Entgegen der Studiengebührgegner wollen wir auch dem anderen Lager eine Stimme geben. Zahlreiche Studenten schildern die Vorteile durch die Gebühren. Nur weil diese nicht Protestieren heißt es nicht, dass es sie nicht gibt!“, fasst Stefan Hermanns die Position des Liberalen Campus München zusammen.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 9. Juni 2009 )
 
Pressemitteilung vom 04. März 2009 PDF Drucken E-Mail

Liberaler Campus fordert Reform der Semesterzeiten

Liberaler Campus fordert Reform der Semesterzeiten

Der Bologna Prozess sollte die Internationalität des Studiums verbessern. Abschlüsse die europaweit anerkannt werden, und Studenten die ihre Creditpunkte in Genf, Paris und München machen. Dieses Ziel ist bisher nicht erreicht worden, im Gegenteil, die Internationalität im Diplom war weitaus stärker gegeben.
Um in Zukunft wieder eine Mobilität der Studenten mit einer Internationalisierung zu gewährleisten, fordert der Liberale Campus München eine Angleichung der Semesterzeiten. Europaweit einheitliche Semesterzeiten würden den Studenten einen Austausch mit ausländischen Hochschulen stark vereinfachen. Das neue Semester würde in einer einheitlichen Regelung Mitte Oktober beginnen. Im Anschluss dazu begänne das Sommersemester Anfang März.
„Über diese einfache Maßnahme könnte man sehr schnell und unkompliziert den Austausch zwischen den Hochschulen vereinfachen. Begangene Fehler der Vergangenheit könnte man so vermindern“, bewertet Stefan Hermanns, Vorsitzender des Liberalen Campus München, die Forderung. Kritik der Professoren und Hochschulen, eine Anpassung führe dazu, dass Gastdozenten nicht mehr zu gewinnen seien, weist der Liberale Campus München zurück.
Im Gegenteil! Der LCM geht davon aus, dass durch eine Anpassung der Semesterzeiten ein Austausch noch effektiver gestaltet werden kann. Ein Gastdozent hätte damit die Möglichkeit auch über ein gesamtes Semester zu lehren, und nicht nur in der Zeit, in der in seinem Heimatland Semesterferien sind. Dies wertet die Lehre insgesamt auf, und Stoff kann gerade bei einer Klausurrelevanz besser vermittelt werden. Weshalb die Hochschulen diesen Schritt bisher ablehnen ist für die Verantwortlichen des LCM unverständlich.
Letzte Aktualisierung ( Montag, 9. März 2009 )
 
Pressemitteilung vom 02. Februar 2009 PDF Drucken E-Mail
Wer die Musik bezahlt, bestimmt auch was gespielt wird!

Die Technische Universität München plant als Nachfolger für Professor Werner Back den Lebensmitteltechnologen Professor Thomas M. Becker zu berufen. Die Studenten und Fachschaftsvertreter befürchten weit reichende Konsequenzen. Hintergrund des Konflikts ist die Umwandlung der Lehrstühle für Technologie der Brauerei I & II zum Lehrstuhl für Brauerei- und Getränketechnologie und die damit verbundene Berufung Beckers. Die Studenten fürchten, dass nun die Kunst des Bierbrauens und die damit verbundene Forschung in Zukunft an Bedeutung verlieren werden. Doch nicht nur die Umgestaltung der Lehrstuhlschwerpunkte bereitet den Studierenden Sorge: Die fachliche Eignung Prof. Beckers wird zu dem in Frage gestellt. So erzielte Becker bei Evaluationen der Studenten unbefriedigende Ergebnisse und zeigte darüber hinaus mehrfach Desinteresse an der Verbesserung
seiner Lehre.

„Der Vorgang an der TU ist für mich nicht nachvollziehbar“, so Stefan Hermanns, Vorsitzender des Liberalen Campus München „schließlich streicht die Hochschule durch die Studiengebühren Beträge im dreistelligen Millionenbetrag für die Lehre ein. Wer die Musik bezahlt muss auch bestimmen was gespielt wird. Wir fordern ein wahres Mitspracherecht der Studenten bei Berufungen“

Doch damit nicht genug: Auch die Industrie spricht Professor Becker Kompetenzen ab. So haben bereits mehrere Industrieverbände angekündigt im Falle der Berufung Beckers sämtliche Drittmittel zu streichen. Dabei ist doch gerade der Kontakt zur Industrie für Forschung und Wissenschaft existenziell. Professor Becker gilt als kein versierter Brautechnologe und hat zudem wenig Rückhalt sowohl in der Industrie als auch bei den Studenten. Der liberale Campus München fordert daher die Entscheidung nochmals zu überdenken!

Letzte Aktualisierung ( Montag, 9. Februar 2009 )
 
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