Der Weblog des LCM!
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Im 21. Jahrhundert, scheint es Standard zu sein auf jeder Internetseite einen Weblog zu finden. Auch der LCM geht natürlich mit der Zeit, schließlich stehen wir unteranderem für neue Technologien. Für alle Soziologen unter euch: "Der Web-Blog als Mittel der Kommunikation im 21. Jahrhundert". Was für ein Seminararbeitsthema!

Also schaut regelmässig vorbei, und erfahrt, was bei uns hinter den Kulissen und den ganzen sterilen Buttons und Emailadressen passiert!

 

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 15. November 2009 )
 
Weblog 23. November 2009 PDF Drucken E-Mail

Zwei Jahre gehen so schnell vorbei! - Und dennoch - am vergangenen Donnerstag war es Zeit für mich den Hut zu nehmen. Kurz möchte ich die letzten zwei Jahre des LCM zusammenfassen. Ende 2007 entstand bei mir, Andreas Hofbauer und dem damaligen LHG Landesvorsitzenden die Idee erneut eine liberale hochschulübergreifende Studentengruppe in München zu etablieren. Zwei Jahre später hat der LCM rund 40 Mitgliedern aus verschiedenen Hochschulen in München, Tendenz steigend.

Was ist nicht alles passiert.... so besuchten wir den Forschungsreaktor in Garching mit dem damaligen FDP Landtagskandidaten Tobias Thalhammer (heute MdL) und den Bezirkstagskandidaten Daniel Föst (heute ebenfalls im Amt). Wir besuchten die BMW Werke in München, die FDP Partei in Berlin, unterstützen bei Komunal-, Bezirks-, Land- und Bundestagswahl.

Unsere programmatische schlug sich im Landesgrundsatzprogramm der LHG Bayern nieder, wir gestalteten im Landesvorstand in diversen Bereichen mit, und vertraten unsere Wähler mit drei Sitzen an zwei Münchner Hochschulen. Einer davon als Konventsvorsitzender und damit höchster studentischer Posten. 

Wir arbeiteten mit der Thomas-Dehler-Stiftung zusammen und organisierten einen sehr gut besuchten Fachvortrag von Prof. Dr. Rainer Elkar zum Freiheitsgedanken der Studentenschaft in historischer Perspektive.

Daneben entschlossen wir uns zu sehr erfolgreichen liberalen Stammtischen mit den Julis München und versuchten stets hochschulpolitischer Ansprechpartner für die FDP in Bayern zu sein. Gemeinsam schaffte LCM, LHG Bayern und Staatsminister Heubisch die seit langen und durch CSU gestützte Verwaltungsgebühr ab, und nahm Stellung zu Studiengebühren. Den die eigene Bildung ist zu kostspielig als sie alleine durch den Staat organisieren zu lassen.

Dies sind nur einige Kernpunkte unserer Arbeit der letzten zwei Jahre. Alle aufzuführen wäre zu viel!

Abschließend bedanke ich mich bei allen die mir Tatkräftig im Vorstand geholfen haben und bei der Vereinsarbeit mitgeholfen haben. Es war mit Sicherheit nicht immer leicht, und wir hatten gerade zu Beginn ein paar Hürden zu nehmen. Was zählt ist das Ergebnis! - und da steht der LCM gut dar.
Ich bedanke mich bei den Mitgliedern für das stets ausgesprochene Vertrauen, aber auch bei allen Interessenten die unsere Arbeit durch ihr positives, aber auch negatives Feedback stets in die richtige Richtung lenkten.

Mit Raffaela Bubendorfer hat der LCM nun eine sehr engagierte neue Vorsitzende an seiner Spitze. Ich bin davon überzeugt, dass Raffaela die bekannte "Schippe" noch drauflegen wird und der LCM auch in Zukunft weiter wachsen wird.

Allen wünsche ich noch einen guten Studienabschluss! 

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 15. November 2009 )
 
Weblog 14. Januar PDF Drucken E-Mail

Alles Neue bringt der Mai! - oder im Geschäftsjahr halt der Januar...
Der neue Vorstand des Liberale Campus München hat seine konstituierende Sitzung hinter sich gebracht. Zahlreiche neue Vorstandsmitglieder wurden begrüßt und haben sich Tatkräftig eingebracht. Der Presseverteiler wird modernisiert, Marketing weiter aufgebaut, Veranstaltungen geplant... es gibt wieder viel zu tun! Doch darf das Primärziel des LCM nicht aus den Augen verloren werden: die Hochschulwahlen 2009!

Leider wird es für die Hochschulgruppen immer schwieriger sich einzubringen. Die Universitäten wollen mit Politik nichts mehr zu tun haben. Am liebsten würden sie die studentische Vertretung ganz abschaffen, so scheint es. Aus diesem Grund sah der LCM sich bei seiner letzten Mitgliederversammlung dazu gezwungen einen Antrag zu verabschieden, der die Hochschulen dazu aufruft zu ihrer politischen Verantwortung zu finden. Ich will diskutieren! Ich will den RCDS, ich will die JuSo- Hochschulgruppe und wie die anderen kleinen Gruppen alle haben. 

Die Studenten müssen wieder lernen zu diskutieren, Standpunkte zu verteidigen und auch bereit sein sie aufzugeben. Wie soll dies als Akademiker später wissenschaftlich funktionieren, wenn sich die Hochschulen in den Gremien schon einer Diskussion wehren?

Wir befinden uns im Stillstand! Wo ist das Neue? Wann verlassen wir endlich wieder das Wintermärchen und freuen uns auf das Neue im Mai?

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 14. Januar 2009 )
 
Weblog 1. September PDF Drucken E-Mail

Ich bin ein Hecht!

Die vorlesungsfreie Zeit neigt sich dem Ende und diesmal ging sie mehr als schnell vorbei. Tag für Tag haben wir auf den Sommer gewartet, Mitte August war es dann mal soweit. Das war so unverhofft, dass ich im Englischen Garten nicht mal ´ne Badehose dabei hatte. Für den nächsten Tag wurde alles vorbereitet und Besserung gelobt, doch da war der Sommer wieder vorbei... Alles erinnert mich an eine kleine Passage aus Monty Phyton´s Ritter der Kokosnuss..."Dann vergaß der Frühling den Sommer, und ging direkt über zum Herbst...."

Nun ja, gab es sonst nichts zu tun? Im Gegenteil! Was hatte der LCM wieder für ein Wochenende... Erst ging es in das Keferloher Festzelt um Tobias Thalhammer zu unterstützen und dem FDP Vorsitzenden Dr. Guido Westerwelle zu lauschen, kurz darauf zur Thomas Dehler Stiftung mit Presseseminar, um dann den Abend auf dem Sommerfest der Julis München abzuschließen. Zum Glück gab es dann ja noch den Sonntag um die Vorbereitung für die Demo Bayern Weiß-Blau einzuleiten... Es gibt immer viel zu tun... doch wofür?

Schaut man sich die letzte Hochschulwahl an liegt der LCM weit unter der 50% Mehrheit bei der Studentenvertretung, doch fasste der FDP Vorsitzende diese ähnliche Situation zwischen FDP und CSU in Bayern treffend zusammen. "Jeder gute Karpfenzüchter weiß, dass ein guter Karpfenteich auch einen guten Hecht braucht. Hat er dies nicht werden die Karpfen langsam und fett. Wir sind dieser Hecht!"
Und ja, auch wir sind dieser Hecht; ich und du, doch unser Teich ist nicht der Landtag sondern die Uni! 

 

Letzte Aktualisierung ( Montag, 1. September 2008 )
 
Weblog 16.Juli 2008 PDF Drucken E-Mail

"Ja wo laufen sie denn?"
Mit diesem mittlerweile deutschlandweit bekannten Ausspruch parodierte Loriot einst eine Szene an der Rennbahn. Sollte Loriot dieser Tage von seiner Wahlheimat am Starnberger See in die Landeshauptstadt München kommen, so wird er wohl die Frage auf seine Antwort finden.
Herr Loriot, hier laufen sie, und zwar alle 40.000, denn fahren werden die Münchner Studenten vorerst weiter nicht mit einer Studentenfahrkarte. Drei Jahre Arbeit der Münchner Studentenvertretungen scheinen verloren! Die MVV entschloss sich, die weit fortgeschrittenen Gespräche einseitig abzubrechen. Das trifft die 40.000 Studenten in München hart, aber noch härter das Image der Landeshauptstadt. Das Münchner Nahverkehrsnetz ähnelt dem einer Provinz, bürokratische Hürden und Unwillen im Stadtrat tragen ihr restliches dazu bei.
Das fehlende Studententicket ist nicht das einzige Manko der MVV. Stetig fordern die Jungen Liberalen in München eine Nacht-U-Bahn, das Letzte mal im Juli 2008.

Alles Wahlkampftaktik vor der Landtagswahl? Schließlich wurden vor der Kommunalwahl genug Wahlversprechen der "großen" Parteien in München zur MVV gemacht die nun auch nicht gehalten worden sind. Nun ich denke nicht! Der ordentliche Student ist der Recherche mächtig, und siehe da: Ein Antrag der Stadträtin Nadja Hirsch vom 11.06.02 (!).

Lieber Herr Ude! Es mag ja sein, dass Ihnen die 40.000 Studenten in München egal sind, weil sie lediglich Zweitwohnsitzsteuer zahlen und kein Wahlrecht haben, aber dann hören Sie doch bitte auf Mitglieder im Stadtrat bei denen das nicht so ist! 

Stefan Hermanns, Vorsitzender LCM

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 18. Juli 2008 )
 
Weblog 27. Mai 2008 PDF Drucken E-Mail

Schwer trifft die deutsche Hochschulpolitik in diesen Tagen die aktuelle Forderung vom RCDS Vorsitzenden Gottfried Ludewig. Dieser schlägt vor die "Leistungsträger" in diesem Land durch eine Änderung des Wahlrechts zu belohnen. So könnte man diesen zum Beispiel eine doppelte Stimme geben. In dem Thesenpapier des Vorsitzenden mit dem Titel "Drei Thesen zur stärkung der Leistungsträger" heißt es: "Diejenigen, die den deutschen Wohlfahrtsstaat finanzieren und stützen, müssen in diesem Land wieder mehr Einfluss bekommen. Die Lösung könnte ein doppeltes Wahl- und Stimmrecht sein." Denn allein mit "Hartz IV-Beziehern und Rentnern" könne der soziale Ausgleich in Deutschland nicht funktionieren.

Eine sehr gewagte These wie der Liberale Campus München findet. Vielleicht hätte der Vorsitzende Ludewig an das Hambacher Fest 1832 denken sollen. Da traten Studenten noch mit Schwarz, Rot, Gold für Einigkeit, Recht und Freiheit ein. Braucht der RCDS vielleicht Nachhilfe? Der Liberale Campus München bietet hier sehr gerne an, nochmals die Gründe für das scheitern des Zensuswahlrechts zu erläutern. Denn wir stehen weiterhin für Demokratie und den liberalen Studenten! Auf der Internetpräsens des RCDS ist mitlerweile leider nichts mehr zu sehen. (aber: http://www.n-tv.de/Origineller_Vorschlag_des_RCDS_RentnerWahlrecht_ einschraenken/230520085113/968661.html) Anscheinend hat man gemerkt, dass man da an Grundsätzen der Demokratie rüttelt, das wäre ja auch nichts Neues wie bei Wikipedia nachzulesen ist. Doch dies ist alles Vergangenheit. Auf der Internetpräsens des RCDS lesen wir Artikel von Demonstrationen für Freiheit und Menschenrechte! Na dann war es wohl doch eine Zeitungsente, oder nicht? Ich persönlich bin froh, dass der RCDS lediglich eine CDU/CSU "NAHE" Hochschulgruppe ist. Man könnte sonst dieser Tage glauben, die meinen das auch noch enst was sie sagen!

Stefan Hermanns, Vorsitzender Liberalen Campus München
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 29. Mai 2008 )