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Schwer trifft die deutsche Hochschulpolitik in diesen Tagen die
aktuelle Forderung vom RCDS Vorsitzenden Gottfried Ludewig. Dieser
schlägt vor die "Leistungsträger" in diesem Land durch eine Änderung
des Wahlrechts zu belohnen. So könnte man diesen zum Beispiel eine
doppelte Stimme geben. In dem Thesenpapier des Vorsitzenden mit dem
Titel "Drei Thesen zur stärkung der Leistungsträger" heißt es:
"Diejenigen, die den deutschen Wohlfahrtsstaat finanzieren und stützen,
müssen in diesem Land wieder mehr Einfluss bekommen. Die Lösung könnte
ein doppeltes Wahl- und Stimmrecht sein." Denn allein mit "Hartz
IV-Beziehern und Rentnern" könne der soziale Ausgleich in Deutschland
nicht funktionieren.
Eine sehr gewagte These wie der
Liberale Campus München findet. Vielleicht hätte der Vorsitzende
Ludewig an das Hambacher Fest 1832 denken sollen. Da traten Studenten
noch mit Schwarz, Rot, Gold für Einigkeit, Recht und Freiheit ein.
Braucht der RCDS vielleicht Nachhilfe? Der Liberale Campus München
bietet hier sehr gerne an, nochmals die Gründe für das scheitern des
Zensuswahlrechts zu erläutern. Denn wir stehen weiterhin für Demokratie
und den liberalen Studenten! Auf der Internetpräsens des RCDS ist
mitlerweile leider nichts mehr zu sehen. (aber: http://www.n-tv.de/Origineller_Vorschlag_des_RCDS_RentnerWahlrecht_ einschraenken/230520085113/968661.html) Anscheinend
hat man gemerkt, dass man da an Grundsätzen der Demokratie rüttelt, das
wäre ja auch nichts Neues wie bei Wikipedia nachzulesen ist. Doch dies
ist alles Vergangenheit. Auf der Internetpräsens des RCDS lesen wir
Artikel von Demonstrationen für Freiheit und Menschenrechte! Na dann
war es wohl doch eine Zeitungsente, oder nicht? Ich persönlich bin
froh, dass der RCDS lediglich eine CDU/CSU "NAHE" Hochschulgruppe ist.
Man könnte sonst dieser Tage glauben, die meinen das auch noch enst was
sie sagen!
Stefan Hermanns, Vorsitzender Liberalen Campus München
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 29. Mai 2008 )
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