Pressemitteilung vom 16. Juli 2008 PDF Drucken E-Mail
München weiterhin Provinzhauptstadt!
Dass die Verhandlungen zwischen Münchner Studenten und der MVV über ein Semesterticket scheiterten verwundert den Liberalen Campus nicht. Erneut zeigt die Stadt München, diesmal in Form der MVV, dass sie kein Interesse daran hat ihr Image einer Provinzhauptstadt abzulegen.

Bis zur letzten Minute hatten Münchner Studenten hochschulübergreifend mit den Stadtwerken und dem MVV über die Ausgestaltung eines Tickets verhandelt. Hierbei wurde drei Jahre Arbeit in verschiedene Finanzierungsmodelle und Umfragen unter den Studenten gesteckt - wie es scheint umsonst. Kurz vor Unterzeichnung ruderte der MVV zurück und lässt die 40.000 Studenten in München erneut im Regen stehen.

„Es ist ein Skandal was hier in München passiert“, fasst der LCM Vorsitzende Stefan Hermanns kopfschüttelnd die Situation zusammen. Wo man sich in München schwer tut sei man in anderen Städten schon sehr viel weiter. Die Stadt brüste sich mit dem Image Elite-Universitäten zu besitzen, sei aber nicht fähig, Fahrscheine für Studenten bereitzustellen. Das erlebe man sonst nur in der Provinz!

Doch ein Studententicket ist nicht die erste Schmach des MVV. Seit Jahren versuchen zum Beispiel die Jungen Liberalen eine Ausweitung des Fahrplanes in die Nachtstunde zu erreichen - bisher ebenfalls erfolgslos. „Die großen Parteien im Stadtrat verwehren sich weiterhin allen Vorschlägen und halten Tapfer das Image der Provinz unter den deutschen Großstädten.“, beklagt Hermanns.
 

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 16. Juli 2008 )
 
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