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Pressemitteilung vom 12. Oktober 2008 |
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Studenten müssen Suppe auslöffeln!
Nun scheint die weltweite Finanzkriese auch den Studienbetrieb erreicht zu haben. Die staatseigene kfw Bank hat sich entschlossen ihren Zinssatz für Studienkredite von 5,1% auf 7% zu erhöhen. Damit erhöht sich der Studienkredit um bis zu 4500 Euro für die Studenten.
„Es ist unfassbar, dass die staatseigene kfw Bank ihr Missmanagement auf die Studenten abwälzt. Erst werden 300 Millionen Euro an die Lehman-Bank verjubelt und nun sollen dafür die Studenten die Suppe auslöffeln!“, fasst Stefan Hermanns, Vorsitzender des LCM, den schwer nachvollziehbaren Vorgang zusammen.
Unklar ist welche hochschulpolitischen Ziele die Bundesregierung mit diesem Schritt verfolgt. Auf der einen Seite fordert sie den hochschulstandort Deutschland und will die Eliteförderung erreichen, auf der anderen Seite erschwert sie für Abiturienten zunehmend den Einstieg in die akademische Laufbahn.
Gute Bildung kostet! Das ist auch dem Liberalen Campus München bewusst der in diesem Punkt auf sein Model der nachgelagerten Studiengebühren verweist, aber die Zeche für die kfw Bank zahlen kann nicht die Lösung sein.
Man könnte meinen bei der kfw Bank sind mittlerweile Zustände wie bei der Deutschen Bahn, bei genauer Betrachtung fällt einem jedoch schnell der Unterschied auf. Die Bahn erhöht die Ticketpreise um die Lockführer zu bezahlen, die kfw Bank lässt Millionen im Orbit der Finanzströme verpuffen.
Die liberale Campus fordert die kfw Bank auf die Zinserhöhung zu überdenken, den langfristig werden durch die finanzielle Mehrbelastung weitere Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt fehlen, und kompetente Fachkräfte scheint die kfw Bank momentan mehr als zu benötigen.
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 14. Oktober 2008 )
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