Liberaler Campus
fordert Reform der SemesterzeitenLiberaler Campus fordert Reform der Semesterzeiten
Der Bologna Prozess sollte die Internationalität des Studiums verbessern. Abschlüsse die europaweit anerkannt werden, und Studenten die ihre Creditpunkte in Genf, Paris und München machen. Dieses Ziel ist bisher nicht erreicht worden, im Gegenteil, die Internationalität im Diplom war weitaus stärker gegeben.
Um in Zukunft wieder eine Mobilität der Studenten mit einer Internationalisierung zu gewährleisten, fordert der Liberale Campus München eine Angleichung der Semesterzeiten. Europaweit einheitliche Semesterzeiten würden den Studenten einen Austausch mit ausländischen Hochschulen stark vereinfachen. Das neue Semester würde in einer einheitlichen Regelung Mitte Oktober beginnen. Im Anschluss dazu begänne das Sommersemester Anfang März.
„Über diese einfache Maßnahme könnte man sehr schnell und unkompliziert den Austausch zwischen den Hochschulen vereinfachen. Begangene Fehler der Vergangenheit könnte man so vermindern“, bewertet Stefan Hermanns, Vorsitzender des Liberalen Campus München, die Forderung. Kritik der Professoren und Hochschulen, eine Anpassung führe dazu, dass Gastdozenten nicht mehr zu gewinnen seien, weist der Liberale Campus München zurück.
Im Gegenteil! Der LCM geht davon aus, dass durch eine Anpassung der Semesterzeiten ein Austausch noch effektiver gestaltet werden kann. Ein Gastdozent hätte damit die Möglichkeit auch über ein gesamtes Semester zu lehren, und nicht nur in der Zeit, in der in seinem Heimatland Semesterferien sind. Dies wertet die Lehre insgesamt auf, und Stoff kann gerade bei einer Klausurrelevanz besser vermittelt werden. Weshalb die Hochschulen diesen Schritt bisher ablehnen ist für die Verantwortlichen des LCM unverständlich.
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