Pressemitteilung vom 05. Juni 2008
Liberaler Campus München fordert nachgelagerte Studiengebühren!

Während dieser Tage in Hessen die Studiengebühren gekippt werden, geht der Liberale Campus München in seiner Forderung noch einen Schritt weiter. Bei den Studiengebühren kann die Antwort nicht einfach nur `Ja´ oder `Nein´ lauten. Ich erwarte von den Verantwortlichen einen Weitblick der auch ein `Ja, aber´ zulässt, so der Vorsitzende der Münchner Hochschulgruppe.
Mit Einführung der Studiengebühren ist es merklich zu einer Verbesserung der Lehre gekommen. Was jedoch nicht passieren darf ist, dass wir gute Studenten auf Grund von finanziellen Hürden den Zugang zum Studium verwehren. Vielmehr müssen die Studiengebühren von weiteren Maßnahmen flankiert werden. Entscheidend sei hier nach Meinung des Liberalen Campus München auch die Option auf nachgelagerte Studiengebühren. Des Weiteren müsse ein effektives Stipendiensystem aufgebaut werden. Hier wird nach Meinung der Münchner noch zu wenig getan. Neben staatlichen Stellen und Stiftungen, sind vermehrt Unternehmen für Stipendienprogramme zu gewinnen. Nur so können Studiengebühren sozial-verträglich gestaltet werden.
Warum Studenten neben den Studiengebühren auch weiterhin Verwaltungs-gebühren zahlen sollen ist für mich unverständlich. Wenn ich da noch die Drittmittelförderung abziehe muss ich mir die Frage stellen ob der Staat überhaupt noch etwas für die Hochschulen ausgibt, zürnt Stefan Hermanns.
Der Staat müsse endlich einsehen, dass eine Investition in die Bildung, die sicherste Anlage für die Zukunft ist.
Letzte Aktualisierung ( Montag, 9. Juni 2008 )