| Pressemitteilung vom 02. Februar 2009 |
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Wer die Musik bezahlt, bestimmt auch was gespielt wird!
Die Technische Universität München plant als Nachfolger für Professor Werner Back den Lebensmitteltechnologen Professor Thomas M. Becker zu berufen. Die Studenten und Fachschaftsvertreter befürchten weit reichende Konsequenzen. Hintergrund des Konflikts ist die Umwandlung der Lehrstühle für Technologie der Brauerei I & II zum Lehrstuhl für Brauerei- und Getränketechnologie und die damit verbundene Berufung Beckers. Die Studenten fürchten, dass nun die Kunst des Bierbrauens und die damit verbundene Forschung in Zukunft an Bedeutung verlieren werden. Doch nicht nur die Umgestaltung der Lehrstuhlschwerpunkte bereitet den Studierenden Sorge: Die fachliche Eignung Prof. Beckers wird zu dem in Frage gestellt. So erzielte Becker bei Evaluationen der Studenten unbefriedigende Ergebnisse und zeigte darüber hinaus mehrfach Desinteresse an der Verbesserung seiner Lehre. „Der Vorgang an der TU ist für mich nicht nachvollziehbar“, so Stefan Hermanns, Vorsitzender des Liberalen Campus München „schließlich streicht die Hochschule durch die Studiengebühren Beträge im dreistelligen Millionenbetrag für die Lehre ein. Wer die Musik bezahlt muss auch bestimmen was gespielt wird. Wir fordern ein wahres Mitspracherecht der Studenten bei Berufungen“ Doch damit nicht genug: Auch die Industrie spricht Professor Becker Kompetenzen ab. So haben bereits mehrere Industrieverbände angekündigt im Falle der Berufung Beckers sämtliche Drittmittel zu streichen. Dabei ist doch gerade der Kontakt zur Industrie für Forschung und Wissenschaft existenziell. Professor Becker gilt als kein versierter Brautechnologe und hat zudem wenig Rückhalt sowohl in der Industrie als auch bei den Studenten. Der liberale Campus München fordert daher die Entscheidung nochmals zu überdenken! |
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| Letzte Aktualisierung ( Montag, 9. Februar 2009 ) |